Sorgenpüppchen – Kleine Wunderpuppen verzehren Sorgen und Ängste

Entschlossen gegen Sorgen – mit Sorgenpüppchen

Sorgenpüppchen wirken einer Sage zufolge auf magische Weise den Nöten und Ängsten von Menschen, sowohl von Kindern wie auch von Erwachsenen, entgegen. Dabei nehmen diese kleinen aber wirkungsvollen Helferlein sich jeweils eines Problems des Betroffenen an, teilen es mit ihm, hören ihm zu und ernähren sich von der dahinterstehenden Energie. Dadurch machen die Sorgenpüppchen Ängste, Nöte und Sorgen für die sich ihnen mitteilenden Personen erträglicher, lindern ihre Folgen und lösen nicht selten die Selbigen rückstandslos auf.

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Wer kennt das nicht? Erdrückende Gedankenspiralen über Ereignisse des aktuellen Tages oder weiter zurückliegender Begebenheiten begleiten uns Menschen immer wieder abends bis ins Bett hinein und hindern uns daran einen erholsamen Schlaf zu erleben.

Kinder liegen nachts wach und fürchten sich vor den unterschiedlichsten Dingen. Probleme in der Schule, mit Freunden oder mit den Menschen in ihrem näheren Umfeld. Streit, Angst vor der Dunkelheit oder dem Monster unter dem Bett. Negativer Stress, weil am nächsten Tag eine Klassenarbeit ansteht.

So unterschiedlich die Auslöser auch sein mögen. Das Ergebnis ist immer ähnlich. Das Kind liegt angsterfüllt, vielleicht sogar panisch im Bett und kann nicht schlafen. Es ist unruhig, weinerlich oder aufgekratzt. Hier können die Sorgenpüppchen eine wirksame Möglichkeit darstellen für Hilfe zu sorgen.

Sorgenpüppchen und selbstverstärkende Probleme und Befürchtungen

Oft sind es zu Beginn lediglich Kleinigkeiten, die sich in den Gedanken eines Menschen festsetzen und dort normalerweise aufkeimen würden. Genährt von der gedanklichen Energie wachsen diese Samen der Angst zu großen Nöten oder Sorgen heran. Beklemmungen und körperliche Missempfindungen wären dann die Folge.

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Wendet man sich jedoch frühzeitig mit seinen Problemen an die niedlichen Sorgenpüppchen, so ist es wahrscheinlich, dass es erst gar nicht zu einer Abwärtsspirale kommt, welche die jeweiligen Sorgen aufblähen würde. Gerade bei Kindern funktionieren die Sorgenpüppchen wunderbar, weil sie noch an eine Welt voller Magie und Wunder glauben.

Sorgenpüppchen als Seelentröster und Freund in der Not

Sorgenpüppchen sind somit ein fantastisches Hilfsmittel um Ängsten bzw. nicht enden wollenden Sorgen ihre Bedrohlichkeit zu nehmen und Probleme leichter und gezielter zu verarbeiten. Ganz nach dem Motto „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ ist das Ziel sich dem Sorgenpüppchen mitzuteilen um sich einfach durch das sprichwörtliche „von der Seele reden“ Linderung zu verschaffen.

Zugegebener Weise mag dieses gerade für Erwachsene erst einmal sehr seltsam sein und sich merkwürdig anfühlen. Kinder haben da weniger Hemmungen, da es ihnen leichter fallen wird, sich mit dem Sorgenpüppchen zu identifizieren bzw. dieses als magisches Wesen zu personifizieren. Ihre Fantasie verwischt die Grenze zwischen der realen Alltagswelt und der spirituellen Welt.

Dieses fantasiereiche Denken haben die meisten erwachsenen Personen jedoch leider verlernt oder sie betiteln selbiges ungerechtfertigter Weise als spirituellen Schwachsinn. Und dennoch können auch sie von den Sorgenpüppchen profitieren und diesen fantasiereichen Umgang mit der Welt wieder erlernen.

Sorgenpüppchen – ihre Funktionsweise

Natürlich ist primär eine Begebenheit aus der Wissenschaft der Psychologie die Erklärung für die erfolgreiche Funktion der kleinen Sorgenpüppchen.

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Aber meiner Meinung nach ist gerade die moderne Psychologie nichts anderes als die altertümliche Magie, außer, dass sich das heutige Fachgebiet anderen Instrumenten und Erklärungsmodellen bedient als es damals die magischen Praktiken taten. Wenn ich damals jemand durch die Gabe eines magischen Präparats, das nach näherer Betrachtung hätte wirkungslos sein müssen, geheilt habe, galt ich, wenn ich Glück hatte als angesehener Magier bzw. Alchemist. Wenn es schlecht lief wurde ich als Hexer auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Heute bezeichnet man diese Herangehensweise, also das Heilen oder Lindern durch ein an sich wirkungsloses Präparat als gut erforschten und wissenschaftlich belegten Placebo-Effekt. Der Mechanismus dahinter hat sich aber nie geändert. Zu diesem Thema (Psychologie vs. Magie) dann mehr in einem weiteren Artikel.

Zurück zu der Funktionsweise der kleinen Sorgenpüppchen. Durch das Erzählen der eigenen Probleme wird ein Sorgenpüppchen zum Zuhörer, dem man alles anvertrauen kann. Er ist garantiert verschwiegen und kann auch ein Geheimnis für sich behalten. Das einer anderen Instanz gegenüber stattfindende Mitteilen bewirkt ein konkretes Auseinandersetzen mit dem eigentlichen Problem, sodass man günstigenfalls diesen Gedankengang endgültig abschließen kann.

Zudem steckt das Prozedere des Abgebens hinter der Wirkung der Sorgenpüppchen. Der Betroffene nimmt sein Problem und übergibt dieses den kleinen Helferlein im tiefsten Vertrauen darauf, dass sich diese dem Problem annehmen und das selbige weniger dramatisch erscheinen lassen. Ihm seinen Schrecken nehmen, es erträglicher werden lassen und beginnen das Problem zu lösen. Letzteres beginnt bereits durch das Erzählen des Problems.

Letztendlich ist es aber egal, wie genau die Sorgenpüppchen ihr Ziel erreichen. Solange sie auch nur eine Spur der Besserung der Ausgangslage erreichen, denke ich, dass ihre Anwendung eine Bereicherung für den Alltag darstellen kann. Völlig unabhängig von der Funktionsweise der Sorgenpüppchen. Und selbst wenn sie wirkungslos sein sollten, so stellen sie immerhin ein schönes Ritual dar, um den Tag zu beenden und ein bisschen Fantasie in den tristen Alltag zu bringen. Gerade für Kinder kann schon das alleine ein gewaltiger Gewinn sein.

Deshalb werden die Sorgenpüppchen heute gerne von Psychotherapeuten bei ihrer Arbeit mit Kindern eingesetzt. Dabei soll das Sorgenpüppchen für das Kind einen vertrauenswürdigen, wenn auch imaginären Gesprächspartner darstellen. Oft fällt es Kindern leichter sich einem ihrer Fantasie entspringenden Zuhörer zu öffnen als einer realen Person. Auch die Interaktion mit diesen Fantasiegebilden kann ihnen eventuell leichter gelingen als mit echten Menschen. Die Sorgenpüppchen dienen somit als Vermittler zwischen Kind und Behandler oder den Eltern.

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So verwendet man die Sorgenpüppchen

Der Betroffene wählt eines seiner Sorgenpüppchen aus und holt es aus seinem „Zuhause“, meistens ein Stoffbeutel oder eine Streichholzschachtel, heraus. Jetzt folgt zunächst etwas zur Entspannung. Das kann eine Atemübung oder aber eine sehr kurze Mediation sein. Das Anzünden einer Kerze oder die Verwendung einer Duftlampe kann ebenfalls für Entspannung sorgen und zudem einer unterstützenden spirituellen Atmosphäre zuträglich sein. Eine bequeme Körperhaltung ist ebenso von Vorteil.

Dann teilt die Person dem Sorgenpüppchen ihr Problem, ihre Angst, oder ihre Sorge mit. Wichtig ist es, jeweils einem Sorgenpüppchen auch lediglich ein Problem zu erzählen. Gibt es ein weiteres Problem, so wählt der Hilfesuchende ein weiteres Sorgenpüppchen aus, dem er sein zweites Anliegen anvertraut. Also ein Sorgenpüppchen lediglich mit dem Lösen eines Problems beauftragen.

Ist das geschehen wird das Sorgenpüppchen zurück in den Stoffbeutel oder die Streichholzschachtel gelegt, und bis zum nächsten Morgen unter dem Kopfkissen der betroffenen Person verwahrt. Dort kann es seine Magie und seine Kraft vollends entfalten und vielleicht ist der zugrundeliegende Kummer bereits am nächsten Tag vollumfänglich verschwunden. Oder dem Hilfesuchende fällt über Nacht eine Lösung ein, die zur Verflüchtigung des eigentlichen Problems führt. Vielleicht besänftigt die Magie der Sorgenpüppchen auch die Gedanken des hilfebedürftigen Menschen.

Ideen zur Umsetzung eines spirituellen Rituals mit den Sorgenpüppchen

Ein Sorgenpüppchen benutzt man lediglich einmal. Nachdem es verwendet wurde um ihm ein Problem zu übergeben sollte es einen Platz erhalten, der ihm die Ehre verleiht, welche dem Sorgenpüppchen gebührt. Unter keinen Umständen wird ein Sorgenpüppchen achtlos im Müll entsorgt.

Das gilt natürlich nur für die traditionellen kleinen Sorgenpüppchen. Die großen stofftierähnlichen Sorgenpüppchen lässt man Kinder natürlich immer wieder verwenden. Auch verwendet man die Letzteren nicht für folgende Ideen. Dafür sind nur die klassischen Sorgenpüppchen geeignet.

Eine kleine Abwandlung des Umgangs mit den Sorgenpüppchen, kann ihre Funktionalität noch weiter steigern. Hier nutzt man das Ansprechen der menschlichen Psyche auf Rituale. Die hilfesuchende Person erzählt auch in diesem Fall dem Sorgenpüppchen das relevante Problem, schreibt es aber zusätzlich mit wenigen Worten auf ein Stück Papier, welches mit dem Sorgenpüppchen gemeinsam in den Stoffbeutel oder die Streichholzschachtel gegeben wird.

An nächsten Tag wird das Sorgenpüppchen zusammen mit dem Stück Papier und der Unterbringungsmöglichkeit (Stoffbeutel, Streichholzschachtel) eines der vier Elementen Feuer, Erde, Wasser, Luft und damit eine der Himmelsrichtungen übergeben. Damit lässt man noch einmal das Problem los und entlässt es. Dieses stellt ein mächtiges magisches Ritual dar. Und so geht man vor.

Um das Problem dem Feuer zugänglich zu machen, verbrennt man das Gesamtpaket aus Sorgenpüppchen mit dem niedergeschriebenen Problem und der Unterbringungsart. Dabei bleiben die Bestandteile übrig, die nicht brennbar sind. Diese entfernt man aus der Asche und entsorgt sie dann entsprechend. Die Asche selbst kann dann nach persönlicher Vorliebe verstreut oder dem Wind übergeben werden.

Um die Sorge der Erde zu überlassen, vergräbt man das Sorgenpüppchen gemeinsam mit seinem „Heim“ und dem Stück Papier. Soll das Element Wasser sich des Problems annehmen, so übergibt man das Sorgenpüppchen samt Zubehör einem fließenden Gewässer. Um den Kummer durch die Luft hinfort tragen zu lassen, geht man wie beim Element Feuer vor und streut dann aber die Asche tatsächlich in den Wind.

Auch für Kinder ist dieses Ritual eine wundervolle Möglichkeit ihre Sorgen loszulassen. Kinder sind noch empfänglicher für die Wirksamkeit von Ritualen als die meisten erwachsenen Personen. Stattfinden sollte dann das Ritual natürlich bitte unter Aufsicht eines Erwachsenen.

Bei allen diesen Möglichkeiten sollte man aber bitte auf einen aktiven Umweltschutz achten. Denn auch das ist gelebte Magie und Naturverbundenheit.


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Ursprung und Herkunft der Sorgenpüppchen – die Sage zu den niedlichen Problemlösern

Die Wurzeln der Sorgenpüppchen liegen in dem Land Guatemala. Dort erzählt man sich die Sage von Prinzessin Ixmucane, die den Sonnengott anrief und um Hilfe bei der Bewältigung der Probleme der Menschen bat, die jeden Tag zu ihr kamen und über ihre Sorgen berichteten. Während ihr der Sonnengott eines Nachts tatsächlich erschien, wobei die Nacht taghell wurde, erhielt sie die Gabe alle Nöte der Personen verschwinden zu lassen, die sich vertrauensvoll an sie wandten.

Fortan ruhte die Prinzessin nicht mehr um mehr Menschen ihre Probleme nehmen zu können. Irgendwann musste sie jedoch zugeben, dass ihre Gabe für eine einzelne Person zu anspruchsvoll war. So gab sie ihre Gabe an sechs Vertreter über das gesamte Land verteilt weiter. Für eben diese Vertreter der Prinzessin Ixmucane sollen die heutigen Sorgenpüppchen sinnbildlich stehen und die Tradition der Prinzessin weiter fortführen.

Ein Gedanke zu „Sorgenpüppchen – Kleine Wunderpuppen verzehren Sorgen und Ängste“

  1. Ich denke mal ,.das bei bestimmten Menschen die Sorgenpüppchen helfen. Bei wieder anderen kommen bestimmte Steine zum Einsatz. Wichtig , das Kindern die ersten Sorgen genommen werden. In der Schule und später im Berufsleben kommen wieder Sorgen dazu. Nehme ich mal den Beruf eines Schauspielers oder Sängers , als Fan sehe ich die Erfolge , nicht mehr. Den Weg zum Erfolg, wie fühlt er jetzt, glaubt er , er hat viele Negativ Schlagzeilen, so das er Fans verliert. Dann die Sorgen des Schauspielers, schaffe ich es das Publikum in meine Träume zu bekommen? Das erfährt der Fan erst, wenn er sich selbst mit dem Schauspieler unterhält oder Interviews verfolgt. Leider ist es bei vielen Schauspielern , das sie Ihre Ängste und Sorgen im Alkohol ertränken . Ich denke es muss doch möglich sein, das die Menschen ein offenes Ohr für den anderen haben. Leider ist das nur ein Gedanke.

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