Unheimliches Erlebnis auf Gespensterbrücke

Spukhaftes Licht, unheimliches Erlebnins auf einer Geisterbrücke

Als ich ungefähr 11 Jahre alt war, da besuchte ich meine Oma, welche damals in einem Dorf in Kroatien lebte. Meine Freundinnen lebten in einem unweit gelegenen, anderen Dorf. Wie üblich, hatten wir uns verabredet um bei einer Freundin einen schönen, gemeinsamen Abend zu verbringen.

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Am nächsten Tag jedoch wollten wir eine Tante besuchen, weswegen ich an diesem Abend nicht bei meiner Freundin schlafen konnte, und so in der Nacht noch heim musste. Eigentlich kein Problem, denn die Freundin wohnte gerade mal 15 Gehminuten von dem Haus meiner Oma entfernt. Allerdings war es bereit null Uhr dreißig und somit Geisterstunde. Meine Mutter hatte mich noch gebeten, früh heim zu kommen. Doch meine Freundinnen und ich hatten uns verquatscht, so dass es spät geworden war.

Ich verließ also das Haus meiner Freundin und beeilte mich heim zu kehren. Zunächst bemerkte ich auch nichts Ungewöhnliches. Als ich mich von den anderen verabschiedete war alles noch normal. Doch als ich ungefähr den halben Weg zurück nach Hause geschafft hatte und auf eine Brücke zusteuerte, wurde mir plötzlich ganz unheimlich. Zögernd und von diesem Gefühl der Furcht übermannt ging ich schleichend weiter. Mitten auf der Brücke war ein Licht zu sehen, obwohl es dort nicht eine Laterne gab. Dennoch! Ich war gezwungen über diese Brücke zu gehen. Einen anderen Weg gab es nicht. Also steuerte ich ängstlich mit vorsichtigen Schritten auf die Brücke zu.

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Als ich bald die Mitte der Brücke erreicht hatte, packte mich eine unsichtbare, unheimliche Macht und riss mich in die Höhe. Ich schrie ein paar Mal so laut ich konnte, aber wer sollte mich schon hier um diese Uhrzeit hören können. Mein junges Herz klopfte wie wild in meiner Brust, Panik verschlang mein ansonsten ausgewogenes Gefühlsleben. Irgendwann verstummte dann auch noch meine Stimme, so dass ich letzten Endes widerstandslos für wenige Minuten in der Luft levitierte. Als mich dieses Wesen nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder los lies, rannte ich so schnell ich konnte heim. Anscheinend verfolgte es mich jetzt auch noch, denn obwohl ich nichts sah, hörte ich die ganze Zeit Schritte, die hinter mir herliefen. In meiner unbeschreiblichen Panik lief ich immer schneller und schneller. Erst als ich sicher im Haus angekommen war endete der Spuk und dieses Wesen verschwand.

Was mir in jener Nacht dort in Kroatien widerfahren ist, konnte bis heute nicht aufgeklärt werden. Doch im Dorf erzählt man sich, dass auf der Brücke vor vielen Jahren ein Mord geschehen ist. Vielleicht spukt der Geist des ermordeten Jungen dort noch immer herum. Als Jugendliche hatte ich noch sehr mit diesem Erlebnis zu kämpfen. Ich entwickelte Ängste, die ich zuvor nicht besaß. Plötzlich konnte ich die Dunkelheit nicht ertragen. Auch wenn sich diese Symptome der Angst bis heute gelegt haben, so läuft mir noch immer ein eiskalter Schauder den Rücken hinunter. Seit damals bin ich von der Existenz übernatürlicher Wesen überzeugt.

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